Antrieb durch ein Solardach

Es ist wieder einmal eine kleine Revolution in der Automobilindustrie: Ein Solardach, das hilft, die Antriebsbatterie zu laden und das Klimamanagement eines Plug-in-Hybrids unterstützt. Möglich macht das der Hybrid-Sportwagen Fisker Karma. Präsentiert wird das Dach von Asola, Entwickler und Hersteller von Standard-Solarmodulen, Dachintegrationssystemen und Automotiven Solarsystemen und das im Rahmen der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) 2011 in Frankfurt präsentieren.

Der Entwickler erklärte, dass das Dach mit einer Fläche von 1,1 auf 1,4 Meter sowie einer Leistung von 120 Watt ist das derzeit größte und leistungsstärkste sphärisch gewölbte Solardach seiner Art ist. Das Solardach ist außerdem in die Bordelektronik mit eingebunden um die Sonnenenergie effizient nutzen zu können. Es speist die gewonnene Energie also in die Lithium-Ionen-Batterie des Plug-in-Hybrid-Sportwagens ein, welche dann bis zu 80 Kilometer Reichweite im rein elektrischen Betrieb ermöglichen soll. Der amerikanische Hersteller Fisker Automotive will in jedem Fall, dass das Dachmodul die strengen Qualitätssicherungstandards von General Motors einhält. Es erfüllt bis jetzt aber auch schon die Normen und Qualitätsanforderungen der Automobilindustrie und ist nach den ECE, ANSI und CCC Standards zertifiziert.

Das Dach soll mit insgesamt 80 hocheffizienten monokristallinen Solarzellen eine solaraktive Fläche von 0,8 Quadratmeter bieten und da das Solarmodul direkt in die Karosseriearchitektur integriert ist, bildet es zugleich das Dach des Sportwagens. Außerdem setze die Solarenergie das Klimamanagement des Sportwagens auch im Stand fort: Das Solardach trägt zur größeren Unabhängigkeit von fossilen Treibstoffen bei und reduziert die CO2-Emissionen. Noch dazu könne die gewonnene Solarenergie gespeichert und bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgerufen werden.