Der Porsche 911, neu und alt im Vergleich

Ein Sportwagen ist nichts für eine Frau? Die Flitzer sind nur was für Männer um die 50? Dann haben sie den neuen Porsche 911 noch nicht gesehen. Er ist nicht nur formvollendet und schnell, sondern auch sparsamer, als sein Vorgänger. Somit passt er hervorragend zum Beuteschema der Frauen, aber auch der Männer fernab der Midlife Crises.

Wer sich davon überzeugen möchte, der bekommt im September, auf der IAA in Frankfurt am Main, die Gelegenheit. In den letzten Monaten wurde der Porsche 911 auf verschiedenen Strecken getestet, doch oftmals nur für einige Sekunden gesichtet. Leider zu kurz, um sich ein Bild von ihm machen zu können. Doch die Zeit der Geheimnisse ist vorüber.

Porsche hat die ersten Bilder des überragenden Klassikers veröffentlicht. Neu und alt paart sich und lässt das Herz schneller schlagen. Die Form ist zum Glück seit nun 48 Jahren unverändert. Man sieht das flache Dach, die lange Haube und den Schwung des Hecks wie eh und je und trotzdem strahlt er im neuen Glanze. Er ist flacher und breiter denn je. Ausfahrbare Heckspoiler und die Kühllufteinlässen die mit den Tragfahrleuchten verschmelzen, lassen die Ikone der Flitzer einzigartig aussehen.

Wer große Veränderungen sucht, der muss ins Innere des 911ers schauen. Der perfekte Griff der Mittelkonsole rückt den Schaltknauf näher ans Lenkrad.

Mit dem 8,2 Liter Flitzer sparen auf 100 Kilometer sage und schreibe 1,6 Liter. Da der neue Porsche rund einen Zentner leichter ist als sein Vorgänger, ist er das erste Sportauto mit einem CO2-Ausstoß von 194 g/km. Der Hubraum eines 3,4 Liter Sechszylindermotors trumpft mi 350 PS auf. So kommen sie mit 4,4 Sekunden und 0 auf 100.

Wenn sie sich nun fragen, wann sie den 911er fahren dürfen, seien sie unbesorgt. Bereits ab Dezember diesen Jahres werden die ersten Exemplare, für rund 88.037 Euro, in den Autohäusern stehen.